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Muskeltraining gibt dem Körper Antworten

Mit Osteoporose ins Sportstudio?

Die präventive Wirkung regelmäßiger sportlicher Aktivität ist bei einer Reihe körperlicher Erkrankungen wissenschaftlich gut belegt. Bei Patienten mit Bluthochdruck kann ein Ausdauertraining langfristig den systolischen Blutdruck senken. In umfassenden Langzeitstudien konnte nachgewiesen werden, dass körperliches Training die Zahl der Herz-Infarkte verringert. Wesentliches Ziel der Sportprogramme für Diabetiker ist die Reduktion von Übergewicht und die Senkung der Blutfett- und Bluthochdruckwerte. Auf diese Weise lässt sich das Risiko für Folgeerkrankungen und Spätkomplikationen vermindern. Für Rückenprobleme ist ein gezieltes Muskeltraining inzwischen international anerkannt. Die mit zunehmendem Alter geringer werdende Beanspruchung des Bewegungssystems trägt zur Verminderung der Knochensubstanz bei. Körperliche Aktivität und regelmäßiges Training können diesen Abbauprozess beeinflussen, im günstigsten Fall sogar das Knochenwachstum anregen.
Quelle: Dr. phil. Jochen Werle - Sportwissenschaftler M.A. und Diplom-Gerontologe

 

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